Weg in die Stille - Andrea Schmidt

Sitzen in der Stille - Kontemplation

Kontemplation ist ein mystischer Vertiefungsweg, der in den Urgrund des Seins, die unberührte Stille, führen kann. Sie ist als Ausdruck der spirituellen Weisheit z. B. dem Zen verwandt und wird als innerer Weg im stillen Sitzen praktiziert.

Wir sitzen 3 x 25 Minuten in der Stille, unterbrochen durch Gehmeditation.

Kleine Impulsvorträge, Texte aus unterschiedlichen spirituellen Bezügen, wohltuende Gebärden und ein "offener Raum" bereichern die Zeit der Stille.

Das "Sitzen in der Stille", so wie ich es verstehe und seit 2006 weitergebe, bezieht sich auf die Lehre des Benediktiners und Zenmeisters Willigis Jäger. Inhaltlich ist dieser konfessions-ungebundene Weg in der Kontemplation beheimatet, in der Struktur orientiert er sich an den Formen des Zen.

Es ist ein möglicher Erfahrungsweg neben anderen. Er kann in die Tiefe und die Erfahrung des Absoluten, Namenlosen, das wir Gott, reines Sein, Stille, Wesensgrund nennen, führen.

Letztlich geht es darum, seinen Platz im Alltag einzunehmen, ganz und vertieft Mensch zu sein.

"Ein spiritueller Weg, der nicht in den Alltag führt, ist ein Irrweg". W. Jäger


Meditation und Inneres Erforschen

Die Verbindung Inneres Erforschen und Meditation/ Kontemplation wird im Netzwerk "Prozessorientierte Meditation" der Schule von Richard Stiegler weiterentwickelt. Das "Innere Erforschen" fokussiert auf die lebendige, schöpferische Prozessbewegung.

In Zeiten der Stille und Meditation erfahren wir, dass seelische Prozesse ins Gewahrsein gelangen, die ansonsten oft nicht wahrnehmbar sind.

Wir können diese Prozesse als eine natürliche, lebendige Entfaltung begreifen und uns ihnen liebevoll annehmend und forschend zuwenden. Präsenz entsteht, wenn wir vollständig in einer Erfahrung anwesend sind.

Zeiten des stillen Sitzens, Gehens oder Liegens wechseln mit Zeiten des "Inneren Erforschens" ab.


Präsenzzeit - Einfach da sein, nichts müssen, dem inneren Lied lauschen, sich begegnen...

In der Präsenzzeit begeben wir uns zunächst in die Stille, um uns im zweiten Schritt Ihrem Anliegen zu zuwenden.

Mithilfe des Inneren Erforschens aus der Transpersonalen Prozessarbeit können Sie sich bewusst werden, was gerade in diesem einen Augenblick da ist: Gefühle, Körper- oder Sinneswahrnehmungen, vielleicht Gedanken? Im liebevollen Annehmen des JETZT bejahen wir unser Dasein so wie es sich gerade zeigt.

In der Oase der Stille können Sie innehalten, auftanken.

Die Präsenzzeit ist ein Rahmen des "Sein- Dürfens", hier geht es einfach nur um Sie. Die Präsenzzeit kann als tief heilsam erlebt werden. Aus der spirituellen Grundhaltung des Mitgefühls, der Liebe und der Annahme heraus ist sie eine Zeit der "inneren Einkehr" durch Begegnung.

Vielleicht ergeben sich daraus Fragen, welche Methoden der Meditation unterstützen können oder ob eine Psychotherapie sinnvoll sein könnte. Möglicherweise geht es auch darum, einen neuen, beseelten Ausdruck zu finden.

Wenn Sie diese "Form" kennenlernen möchten, nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf.





"Es ist nicht das Vollkommene, sondern das Unvollkommene, das unserer Liebe bedarf."

Oskar Wilde


 

 

Andrea Schmidt l Heilpraktikerin für Psychotherapie l Kontemplationslehrerin l Ergotherapeutin

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